Wer sich klein macht, gewinnt an Grösse

Demut

Im ersten Moment sehr widersprüchlich für unser menschliches Denken. Für Pferde Alltag in der Führung. Warum ist das so? 

Alle Tiere in der Wildnis, welche in einem Verband, einer Herde zusammenleben, haben eine klare Führungsstruktur. Ohne dies, wäre das Zusammenleben nicht möglich. Diese klaren Hierarchien haben übergeordnet nur einen Sinn! Allen Mitgliedern in der Herde Halt und somit das Überleben zu sichern. Hier passt sehr gut eines meiner liebsten Zitate:

Wenn Pferde so führen würden, wie Menschen Menschen führen, gäbe es auf dieser Welt keine Pferde mehr. 

Pferde, wie andere Tiere führen aus einer Haltung heraus, welche viele Menschen in Führungspositionen noch nicht im Ansatz kennengelernt haben. „Dem grossen Ganzen dienen“. Hierzu stellen diese Pferde nicht ihr EGO in den Vordergrund und sind auch nicht bestrebt, selbst von ihrer Rolle als Führungskraft zu profitieren. Mental, emotional und materiell ja schon gar nicht. Sie stellen sich mit ihrem Können, selbstlos und demütig der Herde zur Verfügung und das immer, solange sie in der Lage sind. Sie sehen nicht ihren Wert in dem, was sie tun. Sie tun es instinktiv, einfach weil sie es können und dafür geboren worden sind. Alle Leittiere in der Natur haben eine andere DNA, denn sie besitzen das gewisse Extra. Das Führungsgen schlechthin. Pferde spüren und nehmen im Ansatz ihr Denken und Fühlen war und ist dies Pferden nicht dienlich, sondern dient dies nur dem Ego des Menschen, der mit dem Pferd was erreichen will, wenden Pferde sich ab. Dies entspricht nicht ihrer Haltung und sie stellen sich auch nicht zur Verfügung unser Ego zu nähren, oder unser Wirrwarr im Kopf verstehen zu wollen, ausser sie werden gezwungen. Fehlt Klarheit in unserem Denken, fehlt die Empathie und das Dienen, dass das, was ich mit meinem Team z. B. vorhabe, eben allen dient und dem grossen Ganzen dient, wenden Pferde sich ab. Menschen auch. Da nützt Ihnen der Status „Chef“ gar nichts mehr.

So kann ich dies auch in vielen Teams beobachten, wenn Chefs sich profilieren wollen und das Team dazu dienen soll. Da haben auch Mitarbeiter keine Lust mehr, auf eine gemeinsame Zusammenarbeit und werden krank, kündigen und verlassen das Unternehmen. Aber in Wirklichkeit verlassen sie den Chef!

Führung beginnt nicht im Kopf, beginnt auch nicht mit ihrem Status, sondern in der Haltung, die sie haben, sich selbst und Ihren Mitarbeiterin gegenüber und wenn sie gelernt haben mit dem Herzen zu sehen und daraus zu agieren. Wenn Sie diesen Artikel hier fertiggelesen haben, sind dies im Moment einfach Worte, welche sich allenfalls logisch anhören, vielleicht auch berühren. Dies verändert Ihr Verhalten in der Praxis nicht. Wissen macht Menschen nicht besser, nicht menschlicher, egal in welcher Position – im Gegenteil, Wissen kann oft trennend wirken, wenn beide Parteien es besser wissen wollen und dabei die verbindenden Ebenen der Menschlichkeit in der Führung einfach vergessen.

Möchten Sie wissen und vor allem fühlen, wo sie stehen, wie Sie wirken und ein ehrliches, authentisches Feedback der Pferde über ihr Führungsverhalten bekommen möchten, dann stehen wir Ihnen gerne unterstützend zur Seite mit unserem neu designten Business Club – the Art of Leadership zur Verfügung. Sie möchten mehr erfahren und vor allem spüren, dann kommen Sie zu unsren 2-tätigen kostenfreien exklusiven Leadership Days am 30.09./01.10 zu uns. Hier geht es zur Anmeldung