QueensRanchImpulse - schicken Sie uns Ihre Themen!

In jedem Newsletter beantworten wir unter der Rubrik QueensRanchImpulse eine Frage aus eurem Leben! Hast auch du ein Thema, das dich beschäftigt? Dann schreibe uns (gerne auch anonym) und mit etwas Glück behandeln wir dein Thema im nächsten Newsletter.

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Beispiel

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Möchte unbekannt bleiben:

Ich bin von Haus aus ein sehr ängstlicher Mensch.

Im Job bewältige ich meine Angst, indem ich meine Sachen sehr sauber und perfekt mache. Dabei verliere ich mich und dass, was mich eigentlich glücklich macht: Das ist die Losgelassenheit und Fröhlichkeit im Tun und im Umgang mit meinen Arbeitskollegen. So bin ich innerlich immer sehr angespannt. Unter Stress fühle ich mich verspannt und bin verbissen.

In meinem Arbeitsumfeld ist der Blick auf Leistung gerichtet, Fehler werden schnell und sehr deutlich von meinem Chef benannt. Es gibt kaum Zeit und Gelegenheit, ein persönliches Wort mit meinen Kollegen zu wechseln.

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Renee Schüpbach-Schäfer:

Liebe Unbekannte, bitte verzeihe, wenn ich mit Vergnügen auf deine Frage antworte. Denn du beschreibst eine Situation, die viele nachvollziehen können, und die ich von vielen Klienten kenne. Ich bin mir sicher, dass sich hier noch einige Leser/innen angesprochen fühlen. Ich möchte dir ein paar Hinweise und Tipps geben, mit denen du deinem inneren Glück etwas Näher kommst.

Kennst du den inneren Antreiber „Ich muss perfekt sein!“ Ein innerer Begleiter, der versucht keine Fehler zu machen. Die Folge: Angst. Was braucht deine Angst, um besänftigt zu werden? – Anerkennung und Lob! Wenn du das von außen nicht bekommst, dann fang an sie dir selbst zu geben. Meine Empfehlung: Führe ein Tagebuch oder schreibe Zettel, welche du in einem Glas sammelst. In dieses Tagebuch schreibst du mit Bedacht täglich mehrere Situationen aus deinem Berufsalltag, die du erfolgreich gemeistert hast. Das selbe kannst du natürlich auch für deine privaten Situationen machen.

Mit dieser täglichen Schreibübung füllst du deine Vorratsgläser mit Selbstbewusstsein. Du kannst jederzeit deine Notizen, wenn du magst ans Licht holen, lass sie wieder funkeln und dir ein gutes Gefühl geben. So wachsen Freude, gelassene Heiterkeit und dein Selbstbewusstsein.

Wenn du magst kannst du auch aufschreiben, was du gut kannst, was deine ganz eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten sind.

Solltest du merken, dass du wieder angespannt bist, dann halte inne, atme tief aus und folgen einfach deinem Atem, lockere dabei deinen Unterkiefer. Richten nun deine Aufmerksamkeit auf das „Loslassen der Anspannungen“ – und lächele! Das ist genial einfach, oder einfach genial. Lächeln, nur lächeln.

Ein weiterer Antreiber könnte sein „Mach es allen recht!“ Sage dir: „Ich mache Fehler, denn nur aus meinen Fehler kann ich lernen! Und ich liebe mich dafür.“ So verzauberst du deinen inneren Kritiker.

Zum besseren Umgang mit Kritik von außen empfiehlt sich folgendes

Handlungsschema. Sage: „Ich danke Dir/Ihnen, für Deine/Ihre Rückmeldung. Ich werde sie bedenken. “Und fügen Sie leise hinzu: „Doch, ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie du mich haben willst. Du bist Du, ich bin ich.“